Das Auenland, Heimat der Hobbits

Das Auenland liegt im Nordwesten Mittelerdes, in Eriador. Als wichtigste Stadt sehen die Bewohner die Stadt Michelbinge an, die auf den Weißen Höhen im westlichen Teil des Auenlandes liegt. Doch wer eine wirkliche Hauptstadt erwartet, der wird beim Besuch von Michelbinge eher enttäuscht sein: Das Auenland kennt nur kleine Ansiedlungen, die Hobbits lieben das Landleben und errichten keine Metropolen.


Die Hobbits im Auenland
Hobbits sind generell friedliche, kleinwüchsige Wesen mit großen Füßen und spitzen Ohren. Sie tragen lockiges Haar und keine Bärte, das unterscheidet sie optisch gravierend von den Zwergen. Hobbits begeistern sich vor allem für fruchtbare Äcker und allerlei Gaumenfreuden, sie feiern hingebungsvoll rauschende Geburtstagsfeste und rauchen vorwiegend in den Abendstunden gemütlich ihr Pfeifenkraut. Die Auenländer sind ihrer Familie und Sippe zugetan, sie besuchen sich gern gegenseitig oder schreiben sich ausführliche Briefe. Die meisten Hobbits wohnen in unterirdischen Hobbithöhlen, sie richten sich dort äußerst gemütlich ein und widmen sich vor allem ihren prall gefüllten Vorratskammern. Außerdem gibt es in jedem Ort mehrere Gaststätten: Dort wird Bier getrunken, geraucht, gesungen und getanzt. Auf Ponywagen bewegen sich die Auenländer von Ort zu Ort, manchmal auch direkt auf dem Rücken eines Ponys. Insgesamt hängen die Hobbits mit ihrem ganzen Herzen an der eigenen Scholle im Auenlandund kehren immer wieder dorthin zurück – falls sie sie überhaupt jemals verlassen.Wie sieht das Auenland aus?
Die leicht bewaldeten Hügel im Auenland sind äußerst fruchtbar, es herrscht ein mildes Klima. So wachsen dort allerlei Feldfrüchte auf vielen kleinen Ackerflächen, schmale Feldwege führen von Ort zu Ort. Die Hobbithöhlen in den Ansiedlungen sind leicht durch ihre runden Fenster und Türen zu erkennen. Jedes Heim besitzt einen Garten mit blühenden Blumen und Gemüsebeeten, zumeist umgeben von einem kleinen Zäunchen oder einer sorgfältig geschnittenen Hecke. Ein großer Festplatz gehört zu jeder Siedlung, er besteht aus einer ebenen Grasfläche, die bei Festlichkeiten mit Tischen, Stühlen und Zelten bedeckt wird. Vor allem im Süden wächst das beliebte Pfeifenkraut. Im Osten hingegen finden sich jede Menge schmackhafter Pilze, am Randgebiet des Alten Waldes füllen die Hobbits ihre Körbe mit diesen Leckereien. Der Fluss Baranduin begrenzt das Auenland im Osten, dort sieht man hin und wieder Hobbits auf kleinen Kähnen zu Wasser, ansonsten gibt es keine besonderen Gewässer. Die Große Oststraße, die das Auenland etwa mittig durchschneidet, ist für die Bewohner nicht wichtig, denn die Auenländer treiben keinen Handel in ferne oder benachbarte Gebiete.

Ein Kommentar

  1. Sorianny says:

    Trailer is great! I never envisioned Thorin loinkog like that, but oh well. As for moviegoers not liking the “lighter tone”, yeah, that could be a problem; I remember people being slightly turned off by some of the comedic elements of “The Two Towers”. Regardless, I’m sure Jackson is going to make a movie that, in spite of the heavy use of CGI, people are going to be emotionally involved and excited afterwards unlike, say, “Immortals”.

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